Projekt

Daten zum Projekt

The Pop-up Institute: Reducing stigma by means of Creative Arts Therapies

Initiative: Weltwissen – Strukturelle Stärkung "kleiner Fächer"
Ausschreibung: Kleine Fächer vermitteln Weltwissen - Förderlinie 2
Bewilligung: 18.03.2020
Laufzeit: 2 Jahre

Projektinformationen

Der fehlende Bezug zu und ein Mangel an Kontakt mit Betroffenen führt in der Allgemeinbevölkerung dazu, dass psychische Erkrankungen oft angst- und vorurteilsbesetzt sind. Dies wiederum erhöht die soziale Isolation erkrankter Menschen. Das Stigma, das mit einer psychischen Erkrankung einhergeht, gilt daher auch als "zweite Krankheit". Das Pop-up Institut, ein ortsunabhängiges und projektbasiertes Institut, möchte genau dieses gesellschaftliche Problem angehen: Es hat sich zum Ziel gesetzt, das mit psychischen Erkrankungen einhergehende Stigma zu reduzieren, indem es künstlerische Medien und künstlerisch-therapeutische Methoden nutzt,um Erfahrungen Betroffener zu kommunizieren. In seinem ersten Projekt beschäftigt sich das Pop-up Institut mit einer der schwersten psychischen Erkrankungen: der Schizophrenie. Im Rahmen einer Reihe von transdisziplinären Workshops mit vielfältigen Kooperationspartner*innen soll eine interaktive und intermediale Ausstellung konzeptualisiert und in einem Ausstellungshaus in Berlin gezeigt werden. Das Ziel der Ausstellung ist, Schizophrenie (be)greifbar zu machen: Wie hört es sich an; wie riecht es; wie fühlt es sich an Schizophrenie zu haben? Greifbare, sinnliche Erfahrungen können Empathie fördern (kinästhetische Empathie, Resonanz) und im Umkehrschluss Stigma und Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen reduzieren.

Projektbeteiligte

  • Prof. Dr. Gabriele Schmid

    Hochschule für Künste im Sozialen,
    Ottersberg
    Professur für Ästhetische Bildung
    Akademische Hochschulleitung
    Ottersberg

  • Lily Martin

    Alanus Hochschule gGmbH
    Künstlerische Therapien und Therapiewissenschaft
    Forschungsinstitut für Künstlerische Therapien
    Alfter/Bonn

  • Kerstin Schoch

    Hochschule für Künste im Sozialen,
    Ottersberg
    Institut für Kunsttherapie und Forschung
    Ottersberg