Projekt

Daten zum Projekt

Monograph to be completed: Can Art History be made Global? A Discipline in Transition

Initiative: Opus Magnum
Bewilligung: 05.03.2020
Laufzeit: 1 Jahr

Projektinformationen

Das Opus Magnum stellt sich der Herausforderung des 'global turns' in den Geisteswissenschaften aus der Perspektive der Kunstgeschichte. Bisherige Versuche, die Disziplin zu 'globalisieren', alternieren zwischen zwei Ansätzen: Während ein Ansatz darauf abzielt, die Geschichte der Kunst rund um den Globus allumfassend zu erzählen, versteht der zweite Ansatz 'globale Kunst' als Sammelbezeichnung für die Gegenwartskunst aus nicht westlichen Weltregionen, die im globalisierten Raum der Biennalen und Kunstmessen sichtbar geworden ist. Dieses Opus Magnum will stattdessen das 'Globale 'als eine Forschungsperspektive verstehen, die durch das methodologische Prinzip der Transkulturation geprägt ist. Letzteres ermöglicht eine explizite Kritik der diskursiven Kategorie Kultur, wie sie sich aus den Geistes- und Sozialwissenschaften gemeinsam mit dem Begriff der modernen Nation entwickelt hat. Durch eine Verlagerung des Forschungsschwerpunktes auf Südasien suchen die in diesem Buch untersuchten Fallstudien nach Möglichkeiten, intellektuelle Ressourcen und Erkenntnisse regionaler Erfahrungen jenseits von Euro-Amerika in eine global verständliche Kunstgeschichte zu überführen.

Projektbeteiligte

  • Prof. Dr. Monica Juneja

    Universität Heidelberg
    Cluster of Excellence "Asia and Europe
    in a Global Context"
    Karl Jaspers Centre for Advanced
    Transcultural Studies
    Heidelberg